Neue Sicherheitsstrategie auch wegen Situation in den USA
Douglas Hoyos & Helmut BrandstÀtter:
âRussland darf nicht lĂ€nger âwesentlicherâ Partner in unserer Sicherheitsstrategie sein, Europa muss verteidigungsfĂ€hig sein.â

âWir können nicht darauf vertrauen, dass in der Sicherheitspolitik alles bleibt, wie es immer war â gerade angesichts der politischen Situation in den USA. Wir mĂŒssen unsere Sicherheitsstrategie deshalb dringend auf einen neuen Stand bringen. Dass Russland immer noch als âwesentlicherâ Partner in unserer Sicherheitsstrategie steht, ist verrĂŒckt. Europa muss zudem auch ohne die USA verteidigungsfĂ€hig sein. Alle Parteien mĂŒssen noch vor der Wahl in die Finalisierung der neuen Sicherheitsstrategie eingebunden werden â bis Ende des Jahres muss nicht nur eine neue Regierung, sondern auch eine neue Sicherheitsstrategie stehen. Wir NEOS sind bereit bei beidem Verantwortung zu ĂŒbernehmenâ, sagt NEOS-Verteidigungssprecher Douglas Hoyos, nach dem heutigen Ă1-'Journal zu Gast' mit dem Politologen Michael Werz, der aufzeigt, dass mit einem PrĂ€sidenten Trump keine koordinierte AuĂenpolitik â und damit Verteidigungspolitik â möglich sei.
Schweden reagiert jetzt mit neuer Sicherheitsstrategie
Der NEOS-Delegationsleiter im EU-Parlament und AuĂenpolitiksprecher Helmut BrandstĂ€tter kritisiert, dass weder die ĂVP noch die GrĂŒnen Geschlossenheit in der AuĂenpolitik zeigen und die neue Sicherheitsstrategie zurĂŒckhalten: âErst diese Woche haben Thomas Waitz und Lena Schilling sich bei einer Abstimmung ĂŒber eine weitere UnterstĂŒtzung der Ukraine enthalten. Weder beim Ausstieg aus russischem Gas, noch bei den Hilfen fĂŒr die Ukraine handeln ĂVP und GrĂŒne also im Sinne unserer Sicherheit. Neben Deutschland und Polen, hat seit Juli auch Schweden eine neue Sicherheitsstrategie, mit der man auf den Angriffskrieg von Putin reagiert. Wieder ein Staat, der seine Hausaufgaben macht, wĂ€hrend unsere Bundesregierung einen fertigen Entwurf aus innerkoalitionĂ€rer Streiterei heraus zurĂŒckhĂ€lt.â


